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Jesus first

13.09.2026 | Christian Spiertz

Jesus first!

Die Frage, woran ich mein Herz hänge, wer also mein Gott ist – diese Frage stellt sich für alle Menschen. Es gibt dafür keine bessere Grundorientierung als das Erste Gebot: „Ich bin der Herr, dein Gott; du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“ Und es gibt keine bessere Auslegung als diejenige, die Martin Luther in seinem Großen Katechismus gefunden hat: „Was heißt: ‚einen Gott haben’, beziehungsweise was ist ‚Gott?’ Antwort: Ein ‚Gott’ heißt etwas, von dem man alles Gute erhoffen und zu dem man in allen Nöten seine Zuflucht nehmen soll. ‚Einen Gott haben’ heißt also nichts anderes, als ihm von Herzen vertrauen und glauben; wie ich oft gesagt habe, dass allein das Vertrauen und Glauben des Herzens etwas sowohl zu Gott als zu einem Abgott macht. Ist der Glaube und das Vertrauen recht, so ist auch dein Gott recht, und umgekehrt, wo das Vertrauen falsch und unrecht ist, da ist auch der rechte Gott nicht. Denn die zwei gehören zusammen, Glaube und Gott. Worauf du nun, sage ich, dein Herz hängst und worauf du dich verlässt, das ist eigentlich dein Gott.“

im Gottesdienst am Sonntag gehen wir dem 1. der Zehn Gebote nach: „Du sollst keine Götter neben mir haben.“ Was heißt das eigentlich für unsere heutige Zeit und die Moderne Gesellschaft, in der ein Gottglaube häufig nur einen nachgeordneten Stellenwert hat. Wie lässt sich der Glaube an Jesus attraktiv gestalten? Wie können wir unser Herz an diesen Gott hängen?